Glosse

Wörter, aus denen etwas hätte werden können (Teil 4)

Vertipper sind dazu da, veröffentlicht zu werden. Auch wenn die nun folgenden entdeckt wurden, bevor sie in Broschüren, auf Websites, in Artikeln oder in Präsentationen auftauchen konnten, sind manche doch zu schön, um im Verborgenen zu bleiben. Daher haben sie sich in diesen Text geschmuggelt.

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Bah rein, da raus!

König Stein und seine Liebs Berra luden Dorf und Hof zum Essen. „Ganz schön Wind hoek! Ich wünsch, hier sai da Sömmer da.“, sagte der König. „Sieht nach Regen aus“, antwortete die Regente. „Kana da?“, wunderte sich ihr Mannschatz, als sie den Saal betraten. „Allee schon hinten“, eure Erkelenz, dort wo die anderen Ober hausen, beeilte sich der Ober Ammergau zu sage, während er der Königin aus dem Mantel half. „Sie seen heute wieder athenberaubend aus“, schleimte er.

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Wörter, aus denen etwas hätte werden können (Teil 3)

In den letzten Monaten dürfte mein Rechtschreibprogramm wieder eine Menge Freude an mir gehabt haben. Auch wenn keiner, der hier aufgeführten Vertipper tatsächlich das Licht der Öffentlichkeit erblickte, taugen sie zumindest dazu, in diesem Blog veröffentlicht zu werden.

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Wörter, aus denen etwas hätte werden können (Teil 2)

Nein, überrascht bin ich nicht, das wäre gelogen. Doch seitdem ich im ersten Teil von „Wörter, aus denen etwas hätte werden können“, die eigenen Vertipper etwas näher beleuchtet hatte, scheinen die sich in meinen Texten richtig wohlzufühlen. Wissentlich wanderte zwar keiner davon in die Endfassungen aber der eine oder andere war ziemlich nahe dran.

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Liebe Roboter, (Teil 2)

ich bin’s mal wieder! Seit meinem letzten Brief im Januar ist eine Menge passiert. Antwort habe ich von euch leider noch nicht bekommen. Aber kein Problem – ich seh ja, wie viel ihr zu tun habt.

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Liebe Roboter,

neulich habe ich gelesen, dass sich eure Leistung alle zwei Jahre verdoppelt. Geht man davon aus, dass ihr schon seit 20 Jahren beim Schachspielen nicht mal mehr vom Weltmeister geschlagen wurdet, habt ihr uns also vermutlich schon bald im Sack.

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Wie werde ich meine Agentur los – in 10 Tagen

Als Audioversion hören

Eines gleich mal vorneweg: Sie müssen sich nicht schlecht fühlen. C’est la vie – so ist das Leben. Da können Sie nichts machen. Am Anfang schien es die ganz große Liebe zu sein. Was für länger. Sie waren begeistert von diesem Temperament, diesen Ideen, diesem herrlich feinsinnigen Humor. Sie haben sich auf jedes Treffen gefreut und sind manchmal vorher extra noch mal bei Versace rein, obwohl es Ihnen ja eigentlich hätte egal sein können, wie Sie rüberkommen. Schließlich wollte man ja was von Ihnen.

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Bahrein, da raus

Seit Jahren nutzen Grafiker immer wieder die dieselben Blindtexte, wenn Texte im Layout dargestellt werden sollen: „Weit hinten, hinter den Wortbergen …“, „Dies ist ein Typoblindtext…“, „Lorem ipsum…“ … Höchste Zeit für einen neuen Blindtext! Und zwar für einen, der zu 50 Prozent aus Ortsnamen bzw. geographischen Begriffen besteht und dennoch eine Story erzählt. Geht nicht? Sehen Sie selbst!

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Wörter, aus denen etwas hätte werden können

Zu Beginn meiner Texterlaufbahn durfte ich eine Menge Kurztexte für Möbelkataloge schreiben. Das war Akkordarbeit, bei der die Konzentration nicht immer auf dem höchsten Niveau blieb. Kein Wunder, dass sich der eine oder andere Fehler einschlich. So wurde aus dem „Falttürenschrank“, der „Falltürenschrank“ und aus dem „Ledersofa Domino“ das „Ledersofa Domina“. Ein verflixter Buchstabe reicht oft aus, um den Sinn entscheidend zu verändern. Damals habe ich angefangen, meine schönsten Vertipper zu sammeln.

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